Amerikaner in Paris: Leben und Tod unter der Nazi-Besatzung 1940–44 von Charles Glass
Amerikaner in Paris: Leben und Tod unter der Nazi-Besatzung 1940–44 von Charles Glass
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Autor(en): Charles Glass
Pub: HarperPress
Packungsmenge: 0 (Taschenbuch)
ISBN: 9780007228522 - Neu
197 mm x 128 mm x 34 mm
Publication: 4 February 2010Seiten: 384
Ein elegant geschriebener und äußerst informativer Bericht über eine Gruppe von Amerikanern, die in Paris lebten, als die Stadt im Juni 1940 an die Nazis fiel.
In den frühen Morgenstunden des 14. Juni 1940 marschierten Nazi-Truppen durch die Straßen von Paris und markierten damit den Beginn der vierjährigen Besetzung der Stadt. Die französischen Truppen zogen sich zurück, um einer Schlacht und der möglichen Zerstörung ihrer Hauptstadt zu entgehen. Es dauerte nicht lange, bis deutsche Panzer am Arc de Triomphe vorbei und über die Champs-Élysées zum Place de la Concorde donnerten.
Die amerikanische Gemeinde in Paris war die größte Kontinentaleuropas und zählte vor dem Zweiten Weltkrieg rund 30.000 Einwohner. Obwohl Botschafter Bullitt 1939 denjenigen ohne wichtige Geschäfte in der Stadt riet, die Stadt zu verlassen, entschied sich über die Hälfte der Amerikaner in Paris zu bleiben. Viele hatten berufliche und familiäre Bindungen zur Stadt; die Mehrheit jedoch hegte eine typisch amerikanische Liebe zu ihr, die auf dem Mut des Marquis de la Fayette und der 17.000 Franzosen basierte, die sich 1776 freiwillig zum Kampf für die amerikanische Unabhängigkeit meldeten.
Zu dieser bunt gemischten Gruppe gehörten schwarze Soldaten der Harlem Hellfighters, die entschlossen waren, die Rassentrennung, die sie in ihrer Heimat erlebt hatten, nicht wieder aufleben zu lassen, reiche Prominente wie Peggy Guggenheim und Florence Jay Gould sowie Maler, Musiker, Bankiers und Geschäftsleute. Es gab diejenigen, die ihr Leben weiterführten, als wären die Deutschen nur ein flüchtiges Ereignis, diejenigen, die kollaborierten, und diejenigen, wie Dr. Sumner Jackson und Etta Shiber, die im Untergrund für die Widerstandsbewegung arbeiteten.
Dieses Buch handelt von Abenteuer, Intrigen, Leidenschaft und Betrug und folgt seinen Figuren in die Maquis, in Konzentrationslager und nach Übersee. „Amerikaner in Paris“ enthält zahlreiche neue Analysen zum Zweiten Weltkrieg und ist eine faszinierende, aufschlussreiche und bewegende Lektüre.
