Das Privatleben des Tagebuchs: Von Pepys bis Tweets – Eine Geschichte des Tagebuchs als Kunstform von Bayley, Sally
Das Privatleben des Tagebuchs: Von Pepys bis Tweets – Eine Geschichte des Tagebuchs als Kunstform von Bayley, Sally
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Autor(en): Bayley, Sally
Kneipe: William Collins
Packungsmenge: 64 (Taschenbuch)
ISBN: 9780008414153 - Neu
197 mm x 128 mm x 19 mm
Publication: 18 March 2021Seiten: 256
In einer wunderschönen literarischen Erkundung verfolgt Sally Bayley die Entwicklung des Tagebuchs – und sein mögliches Ende im 21. Jahrhundert – und betrauert, was es bedeutet, die Kunst des Schreibens nur für sich selbst zu verlieren.
Tagebücher bieten vielfältige Einblicke: Sie ermöglichen uns einen Moment der persönlichen Selbstverherrlichung, der Selbstreflexion, ohne Rücksicht auf die Meinung anderer. Entdeckte oder veröffentlichte Tagebücher aus der Vergangenheit bieten zudem Einblicke in die Geschichte, vergangene Epochen und Denkprozesse, insbesondere in das sonst unbekannte Innenleben.
Sally Bayley verfolgt die Geschichte des Tagebuchs von Samuel Pepys, dessen Aufzeichnungen über die Große Pest und den Großen Brand von London die Geschichte prägten, über die persönlichen Geständnisse von Virginia Woolf im 20. Jahrhundert bis hin zum Zeitalter der sozialen Medien und erkundet dabei die Schönheit und Macht der Aufzeichnung des eigenen Lebens.
Bayley überträgt diesen Gedanken bis in unsere Ära der Enthüllungen, mit ihrem Bekenntnisjournalismus und der Flut an Social Media-Inhalten. Er untersucht, was wir als Individuen verlieren könnten, wenn wir das Tagebuch als privates Vertrautes aufgeben und uns stattdessen für eine Kultur der öffentlichen Offenlegung entscheiden.
