Alle gegen Alle: 1933 und die Ursprünge des Zweiten Weltkriegs (Rest markiert) von Paul Jankowski
Alle gegen Alle: 1933 und die Ursprünge des Zweiten Weltkriegs (Rest markiert) von Paul Jankowski
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Autor(en): Paul Jankowski
Kneipe: Harper
Packungsmenge: 14 (Hardcover)
ISBN: 9780062433527 - Neu
228 mm x 152 mm x 36 mm
Publication: 28 April 2020Seiten: 480
Eine filmische Erzählung über einen Prozess, der sich im Winter 1933 abzeichnete, als sich überall auf der Welt die inneren Leidenschaften verbündeten und die Regierungen in einen Krieg trieben, den nur wenige wollten und den keiner kontrollieren konnte.
„Alle gegen Alle“ erzählt die Geschichte der Zeit, in der sich unsere Welt von der Nachkriegszeit zur Vorkriegszeit wandelte. Es ist ein Buch über die Macht schlechter Ideen und untersucht, warum in einem einzigen Winter zwischen November 1932 und April 1933 so viel schiefging. Der Historiker Paul Jankowski zeigt, dass es kollektive Mentalitäten und Volksglauben waren, die diese entscheidende Zeit prägten und Nationen auf den Weg in den Krieg trieben, ebenso wie rationales Kalkül namens „nationales Interesse“.
In diesen sechs Monaten herrschte kollektiver Wahn. Ob in liberalen oder autoritären Regimen – Massenbeteiligung und Massenmentalität nahmen zu. Hitler kam an die Macht; Japan marschierte in Jehol ein und verließ den Völkerbund; Mussolini blickte nach Afrika; Roosevelt wurde gewählt; Frankreich wechselte dreimal die Regierung; und die Siegermächte von 1918 zerstritten sich erbittert über Kriegsschulden, Waffen, Währung, Zölle und Deutschland. Neue Hoffnungen keimten auf, aber nicht von langer Dauer: Eine Weltwirtschaftskonferenz wurde geplant, scheiterte jedoch, als die USA ihren eigenen Weg gingen.
„Alle gegen Alle“ rekonstruiert eine Reihe scheinbar unzusammenhängender Ereignisse, deren Zusammenhänge erst im Rückblick erschlossen werden können. Indem er die Geschichten der Einflüsse verknüpft, die zusammenwirkten und die Welt in den Krieg trieben, liefert Jankowski eine warnende Geschichte, die für westliche Demokratien heute relevant ist. Die zunehmende Bedrohung durch diktatorische Regime und die ideologische Herausforderung durch Kommunismus und Faschismus gaben den 1930er Jahren ein einzigartiges Gesicht, so wie globale Umwelt- und Bevölkerungskrisen unsere prägen. Obwohl wir nicht mit Sicherheit wissen, wohin uns diese Krisen führen werden, wissen wir, dass die Krisen der 1930er Jahre im Zweiten Weltkrieg gipfelten.
