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Zurück zum Garten: Natur und die mediterrane Welt von James HSMcGregor

Zurück zum Garten: Natur und die mediterrane Welt von James HSMcGregor

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Zurück zum Garten: Natur und die mediterrane Welt

Autor(en): James HSMcGregor
Kneipe: Yale
Packungsmenge: 24 (Hardcover)
ISBN: 9780300197464 - Neu

234 mm x 155 mm x 26 mm

Publication: 10 February 2015

Seiten: 384

Eine kulturelle und ökologische Geschichte des Mittelmeerraums und des gebrochenen Bundes der Menschheit mit der Natur

Der Garten bildete die kulturelle Grundlage der frühen Mittelmeervölker; sie erkannten ihre Abhängigkeit vom Land und ihre Verbundenheit mit ihm und verstanden die Natur durch die Linse ihrer vielfältig kultivierten Landschaft. Ihr Gartenbild prägte das biblische Buch Genesis und die drei Religionen der Region. Jahrtausendelang gab es keine scharfe Trennung zwischen der Menschheit und dem Land, das sie beheimatete. Zwar konnten die Elemente rau sein, ihre Ursprünge geheimnisvoll, doch herrschte weithin Konsens über ein weitgehend harmonisches Zusammenspiel mit der Natur. Die traditionelle Landwirtschaft im antiken Mittelmeerraum ahmte die wesentlichen Merkmale natürlicher Ökosysteme nach. Sie war vielfältig, komplex, selbstregulierend und widerstandsfähig.

Diese Beziehung endete im späten 18. Jahrhundert, als „Natur“ zunehmend mit der ungezähmten Landschaft ohne menschliche Eingriffe gleichgesetzt wurde. Zu Beginn des Jahrhunderts bildeten die menschliche Welt, der landwirtschaftliche Bereich und die unkultivierte Natur ein zusammenhängendes Feld ohne innere Grenzen. Gegen Ende des Jahrhunderts jedoch hatten bedeutende Autoren eine scharfe Trennung zwischen der landwirtschaftlichen und der natürlichen Welt geschaffen. Dieser abrupte und dramatische Wandel der Sensibilität stellte das ökologische Verständnis auf den Kopf und hatte enorme Folgen – Folgen, mit denen wir noch heute zu kämpfen haben.

In „Zurück zum Garten“ argumentiert James HS McGregor, dass die Umweltkrise, mit der die Welt heute konfrontiert ist, eine Folge der Abkehr der westlichen Gesellschaft vom Prinzip der „Ersten Natur“ – der harmonischen Wechselbeziehung zwischen menschlichen Gemeinschaften und der natürlichen Welt – ist. Dieses grundlegende Werk bietet ein neues Verständnis von Umweltverantwortung und schlägt vor, dass die Wiederherstellung unseres ursprünglichen Selbstbildes – nicht als Gegner der Natur, sondern als Bewahrer einer biologischen Welt, zu der wir von Natur aus gehören – durch bewährte Techniken der Vergangenheit möglich ist. Vieles ist verloren gegangen, die Landschaft wurde zerstört, und traditionelles Wissen ist ausgestorben. Doch es gibt noch vieles, das wiederhergestellt, erforscht und neu gedacht werden kann.

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