Kriegskorrespondent von Greg McLaughlin
Kriegskorrespondent von Greg McLaughlin
59 auf Lager
Verfügbarkeit für Abholungen konnte nicht geladen werden
Autor(en): Greg McLaughlin
Kneipe: Pluto
Packungsmenge: 34 (Taschenbuch)
ISBN: 9780745314440 - Neu
213 mm x 134 mm x 16 mm
Publication: 20 March 2002Seiten: 240
Der Kriegsberichterstatter untersucht die Rolle des Kriegsberichterstatters heute im Kontext aktueller Themen: die Vorteile und Risiken des Berufs; die Tendenz westlicher Journalisten, in Bürgerkriegen wie Bosnien und Kosovo Partei zu ergreifen; die Medienpolitik internationaler Interventionen in humanitären Krisen; die verführerische Macht militärischer Öffentlichkeitsarbeit; und natürlich den kommerziellen und technologischen Druck einer hochkonzentrierten, wettbewerbsorientierten Medienlandschaft. Das Buch enthält Interviews mit prominenten Kriegs- und Auslandskorrespondenten wie John Pilger, Robert Fisk, Maggie O'Kane und Christiane Amanpour. Eine spezielle Fallstudie über die Beziehungen zwischen Militär und Medien während der NATO-Bombardierung Serbiens/Kosovos im Jahr 1999 legt nahe, dass trotz der weit verbreiteten Passivität der Korrespondenten, die die täglichen Briefings in Brüssel besuchten, einige Teile der Nachrichtenmedien zumindest bereit waren, einige kritische Fragen zur NATO-Strategie und -Politik zu stellen. Greg McLaughlin argumentiert, dass die Zukunft der Kriegsberichterstattung und der Auslandskorrespondenz weniger von beruflichen Erfordernissen als vielmehr von militärischem Druck und Marktkräften bestimmt wird, die außerhalb der Kontrolle des Journalisten liegen. Der eigennützige Mythos, Kriegsgeschichten seien nicht mehr das, was die „Konsumenten“ wollen, verschleiert die Tatsache, dass die Produktion von Auslandsnachrichten zu teuer wird. Sofern „unsere Jungs“ nicht direkt in Kampfhandlungen verwickelt sind, werden Kriege und Kriegsgerüchte weiterhin als „die restlichen Nachrichten des Tages“ auf der Medienagenda verschwinden.
Vollständige Details anzeigen