Rolling Back Revolution: Die Entstehung von Konflikten niedriger Intensität von Ivan Molloy
Rolling Back Revolution: Die Entstehung von Konflikten niedriger Intensität von Ivan Molloy
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Autor(en): Ivan Molloy
Verlag: Pluto Press
Packungsmenge: 0 (Taschenbuch)
ISBN: 9780745317069 - Neu
215 mm x 135 mm x 15 mm
Publication: 20 September 2001Seiten: 320
Ivan Molloy analysiert die von den USA propagierte de facto außenpolitische Strategie des Konflikts niedriger Intensität (LIC). Er beschreibt, wie LIC während der Reagan-Administration entstand, um dem Erbe des Vietnamkriegs entgegenzuwirken, das Amerika von direkten militärischen Interventionen abhielt. Teilweise verdeckt, teils offen, wurde LIC als kostengünstige und risikoarme Methode im Umgang mit revolutionären Bewegungen und postrevolutionären Regierungen (meist marxistischer Prägung) entwickelt, die als Bedrohung nationaler Interessen angesehen wurden. Diese geheime Strategie war daher integraler Bestandteil der Iran-Contra-Affäre und bildete den Kern der Reagan-Doktrin. Molloy argumentiert, dass LIC ein Mittel zur Zivilisierung und Privatisierung der amerikanischen Außenpolitik war. Er zeigt, dass LIC immer eher ein politisches als ein militärisches Instrument war. Die USA setzten LIC in den 1980er Jahren gezielt ein, um Guerillabewegungen zu bekämpfen und gezielt Regime zu unterminieren, um ihre außenpolitischen Ziele zu erreichen. Der Autor analysiert anhand von Nicaragua und den Philippinen das Profil dieser mehrdimensionalen Strategie, wie sie in den 1980er Jahren entstand. Er zeigt zudem anhand von Beispielen wie Kuba, Jugoslawien und Osttimor, dass diese komplexe Strategie auch heute noch präsent ist und auch von anderen Staaten verfolgt wird.
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