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Unterdrückung der Schuld: Die israelischen Medien und die Wiederbesetzung des Westjordanlands von Daniel Dor

Unterdrückung der Schuld: Die israelischen Medien und die Wiederbesetzung des Westjordanlands von Daniel Dor

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Unterdrückung der Schuld: Die israelischen Medien und die Wiederbesetzung des Westjordanlands

Autor(en): Daniel Dor
Verlag: Pluto Press
Packungsmenge: 0 (Taschenbuch)
ISBN: 9780745322940 - Neu

215 mm x 133 mm x 7 mm

Publication: 20 July 2005

Seiten: 128

Daniel Dor analysiert, wie die israelische Presse und das Fernsehen über den Konflikt mit den Palästinensern berichten. Er argumentiert, dass investigative Berichterstattung und Dissens regelmäßig marginalisiert werden. Obwohl die Medien keineswegs einheitlich sind, stellt er fest, dass ihre Geschichten die emotionale Identifikation mit ihren Lesern und Zuschauern widerspiegeln. Philip Schlesinger, Professor für Film- und Medienwissenschaften an der Universität Stirling: Dors Buch liefert zahlreiche Belege dafür, wie leicht die freie israelische Presse zu einem Propagandainstrument wurde. ... Mir persönlich hat das Buch geholfen, die Frustration zu überwinden, die ich darüber empfand, die von mir beschriebene Realität in der Presse völlig marginalisiert zu sehen. Amira Hass, Journalistin der israelischen Tageszeitung Haaretz: Daniel Dor ist ein mutiger und unkonventioneller israelischer Leser der Medien seines Landes in Kriegszeiten. Er lässt sich weder von staatlicher Propaganda täuschen noch vom palästinensischen Terrorismus psychisch beeinflussen. Er analysiert kritisch die israelische Medienberichterstattung und untersucht, wie diese oft eine Belagerungsmentalität an den Tag legt, die Opferrolle mit einer kollektiven Dämonisierung der Palästinenser verbindet. Dr. Menachem Klein, Autor von „Das Jerusalem-Problem: Der Kampf um einen dauerhaften Status“ In den drei Jahren seit der Operation Schutzschild – drei Jahre geprägt von Verleugnung, Betrug, Wut und Groll – bleibt eine Tatsache unumstritten: Nie zuvor, vor der Operation, hatte es eine so große Kluft zwischen dem israelischen Kollektivbewusstsein und der internationalen öffentlichen Meinung gegeben. Der israelische Wissenschaftler Daniel Dor misst diese Kluft und kommt zu dem Schluss, dass sich die israelische Gesellschaft in ein beispielloses Gefühl der Isolation und Viktimisierung zurückgezogen hat – hauptsächlich aufgrund der Rolle der israelischen Medien. Verschiedene Medien präsentierten ihren Lesern und Zuschauern deutlich unterschiedliche Perspektiven auf die Operation, doch alle teilten eine bestimmte emotionale Haltung, nicht gegenüber der Operation selbst, sondern gegenüber dem globalen Schulddiskurs gegen Israel.

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