Einsamer Spion: Ein politischer Gefangener im Berlin des Kalten Krieges von Douglas Boyd
Einsamer Spion: Ein politischer Gefangener im Berlin des Kalten Krieges von Douglas Boyd
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Autor(en): Douglas Boyd
Pub: History Press
Packungsmenge: 0 (Hardcover)
ISBN: 9780750969789 - Neu
233 mm x 155 mm x 22 mm
Publication: 7 April 2017Seiten: 224
Von den 2,3 Millionen Wehrpflichtigen, die während des Kalten Krieges eingezogen wurden, besuchten 4.200 die geheime Joint Services School for Linguists, deren Aufgabe es war, die drei Teilstreitkräfte mit dringend benötigten Russischsprechern zu versorgen. Die Mehrheit trug RAF-Uniformen, da die Luftstreitkräfte im Warschauer Pakt zur größten Gefahr für den Westen wurden. Nach der Ausbildung wurden sie an die Front in Deutschland und anderswo geschickt, um russische Flugzeuge in Echtzeit auszuspionieren. Douglas Boyd wurde auf dem RAF-Stützpunkt Gatow in Berlin stationiert, der ideal für die Signalabhörung gelegen war. Dort lernte er Hitlers zerstörte ehemalige Hauptstadt kennen, die in sowjetische, französische, US-amerikanische und britische Sektoren geteilt war. Ohne Rücksicht auf Verluste beschreibt er die SIGINT-Arbeit, seine anschließende Verhaftung durch bewaffnete sowjetische Soldaten eines Nachts an der Grenze und wie er ohne Gerichtsverfahren in Einzelhaft in einem Stasi-Gefängnis gesperrt wurde. „The Solitary Spy“ ist ein einzigartiger Bericht über die schrecklichen Erfahrungen der Inhaftierung und Verhöre in einem ostdeutschen politischen Gefängnis, aus dem Boyd schließlich dem KGB einen Schritt voraus war.
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