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Die Politik der Benennung des Völkermords an den Armeniern: Sprache, Geschichte und „Medz Yeghern“ (Armenier in der modernen und frühneuzeitlichen Welt) von Vartan Matiossian

Die Politik der Benennung des Völkermords an den Armeniern: Sprache, Geschichte und „Medz Yeghern“ (Armenier in der modernen und frühneuzeitlichen Welt) von Vartan Matiossian

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Die Politik der Benennung des Völkermords an den Armeniern: Sprache, Geschichte und „Medz Yeghern“ (Armenier in der modernen und frühneuzeitlichen Welt)

Autor(en): Vartan Matiossian
Kneipe: IB Tauris
Packungsmenge: 0 (Taschenbuch)
ISBN: 9780755641123 - Neu

234 mm x 156 mm x 25 mm

Publication: 1 December 2022

Seiten: 296

Dieses Buch untersucht die Genealogie des Begriffs „Medz Yeghern“ („Großes Verbrechen“), dem armenischen Begriff für den Massenmord und die ethnische Säuberung der armenischen ethnisch-religiösen Gruppe im Osmanischen Reich zwischen 1915 und 1923. Historiker betrachten diesen Begriff als einen der klassischen Fälle von Völkermord im 20. Jahrhundert. Die Frage nach der richtigen Definition dieses Verbrechens ist in der internationalen Politik umstritten. Vartan Matiossian stützt sich dabei auf umfangreiche Forschungen armenischer Quellen, die in der modernen Geschichtsschreibung weitgehend vernachlässigt werden, sowie anderer europäischer Sprachen, um die Entwicklung der Konzepte des Massenmords und Völkermords an den Armeniern von der Antike bis in die Neuzeit nachzuzeichnen. Ausgehend von einer Analyse des Begriffs selbst zeigt er, wie sich die Politik seiner Verwendung entwickelte, als die Armenier nach 1945 trotz türkischer Proteste um die internationale Anerkennung des Verbrechens kämpften. Aus einer kombinierten historischen, philologischen, literarischen und politischen Perspektive bietet das Buch eine aufschlussreiche Untersuchung der Politik der Benennung eines katastrophalen historischen Ereignisses und der Wettbewerbsnatur nationaler kollektiver Erinnerungen.

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