Eating Shakespeare: Kulturelle Anthropophagie als globale Methodologie (Global Shakespeare Inverted) von Hrsg. Refskou, de Amorim & de Carvalho
Eating Shakespeare: Kulturelle Anthropophagie als globale Methodologie (Global Shakespeare Inverted) von Hrsg. Refskou, de Amorim & de Carvalho
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Autor(en): Hrsg. Refskou, de Amorim und de Carvalho
Kneipe: The Arden Shakespeare
Packungsmenge: 36 (Taschenbuch)
ISBN: 9781350197671 - Neu
200 mm x 127 mm x 18 mm
Publication: 25 February 2021Seiten: 328
„Eating Shakespeare“ bietet eine konstruktive kritische Analyse des Themas „Shakespeare und Globalisierung“ und untersucht das Verständnis von Interkulturalität, Andersartigkeit, Hybridität und kultureller (Un-)Authentizität. Mit wissenschaftlichen Essays sowie Interviews und Gesprächsbeiträgen mit Kreativen – darunter Geraldo Carneiro, Fernando Yamamoto, Diana Henderson, Mark Thornton Burnett, Samir Bhamra, Tajpal Rathore, Samran Rathore und Paul Heritage – bietet es einen zeitgemäßen und fruchtbaren Diskurs zwischen globaler Shakespeare-Theorie und -Praxis.
Der Band etabliert und implementiert auf einzigartige Weise ein konzeptionelles Modell, das von außereuropäischem Denken inspiriert ist. Damit geht er auf ein zentrales Anliegen des Global Shakespeare ein: die Frage, ob Europa als geografisches und kulturelles „Zentrum“ fungiert, das die Erforschung von Shakespeare-Übersetzungen und -Adaptionen aus einer weltweiten „Peripherie“ noch immer dominiert. Das Konzept der „Kulturellen Anthropophagie“, dessen Ursprünge in der brasilianischen Moderne des 20. Jahrhunderts liegen, wird von den Autoren als eigenständige Methodologie innerhalb des heute als „Global Shakespeare“ verstandenen Feldes entwickelt. Anhand einer breiten Palette von Beispielen aus Theater, Film und Bildung, sowohl aus Brasilien als auch aus anderen Ländern, bietet der Band aufschlussreiche Perspektiven auf die heutige Bedeutung von Global Shakespeare.
