Die China Journals: Ideologie und Intrigen in den 1960er Jahren von Hugh Trevor-Roper
Die China Journals: Ideologie und Intrigen in den 1960er Jahren von Hugh Trevor-Roper
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Autor(en): Hugh Trevor-Roper
Kneipe: Bloomsbury Academic
Packungsmenge: 0 (Taschenbuch)
ISBN: 9781350278097 - Neu
237 mm x 157 mm x 21 mm
Publication: 27 January 2022Seiten: 296
Diese hier erstmals zugänglich gemachten privaten Tagebücher dokumentieren Hugh Trevor-Ropers Besuch in der Volksrepublik China im Herbst 1965, kurz vor Ausbruch der Kulturrevolution, und beschreiben die umstrittenen Folgen seiner Reise nach seiner Rückkehr nach England.
Der Besuch war eine Aneinanderreihung von Frustrationen, die er mit der Verve und Ironie eines meisterhaften Erzählers schilderte, der die menschliche Komödie genoss. Seine Bemühungen, das wahre Leben und die Denkweise Chinas kennenzulernen, für dessen Geschichte und Politik er sich schon lange interessierte, wurden ständig durch die Mittel der Staatspropaganda und die klaustrophobische Aufmerksamkeit mürrischer Parteiführer blockiert. Der Besuch wurde von der in London ansässigen Gesellschaft für Anglo-Chinesische Verständigung organisiert, die sich angeblich dem unparteiischen Austausch von Kultur und Ideen verschrieben hatte. Es stellte sich heraus, dass sie von einer kommunistischen Claque geleitet wurde, deren rücksichtslose Kontrollmethoden die gut vernetzten Mitglieder überlisteten.
Zurück in England beschloss er, mit Hilfe des MI5 den Angelegenheiten der Gesellschaft auf den Grund zu gehen. Seine Ermittlungen lösten einen heftigen öffentlichen Streit aus, den Trevor-Roper, der Kontroversen nicht scheut, hier eindringlich nachzeichnet. Das Buch, das mit einem Bericht über seine Reise nach Taiwan und Südostasien im Jahr 1967 endet, vermittelt einen Eindruck von seiner historischen Weisheit, die er in die zeitgenössischen Ereignisse einbrachte, und seinem lebenslangen Engagement für die Verteidigung liberaler Werte und Praktiken gegen ihre ideologischen Gegner.
