Eine Kulturgeschichte der Gefühle im Zeitalter der Romantik, Revolution und des Imperiums von Susan J. Matt
Eine Kulturgeschichte der Gefühle im Zeitalter der Romantik, Revolution und des Imperiums von Susan J. Matt
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Autor(en): Hrsg. Susan J.Matt
Kneipe: Bloomsbury Academic
Packungsmenge: 26 (Hardcover)
ISBN: 9781472535757 - Neu
250 mm x 169 mm x 14 mm
Publication: 11 March 2021Seiten: 232
Zwischen 1780 und 1920 entwickelten sich erstmals moderne Emotionskonzepte – Konzepte, die auch im 21. Jahrhundert noch präsent sind. Dieses Buch zeichnet diese Geschichte nach und untersucht den Wandel der Bedeutung und Erfahrung von Gefühlen in einer Ära, die geprägt war von politischen und marktwirtschaftlichen Revolutionen, Romantik, Empirismus sowie dem Aufstieg der Psychologie und Psychoanalyse. In dieser Zeit gewann der Begriff Emotion an Bedeutung und verdrängte allmählich ältere Begriffe und Vorstellungen von Gefühlen. Begriffe zur Beschreibung von Gefühlen veränderten sich; ebenso veränderten sich die Vorstellungen von der eigentlichen Rolle von Emotionen in Politik, Wirtschaft und Kultur. Politische Umwälzungen rückten die Rolle von Gefühlen im öffentlichen Leben in den Mittelpunkt; im häuslichen Leben gewannen emotionale Bindungen an Bedeutung, da sich Familien von produktiven zu emotionalen Einheiten wandelten. Von den Parlamentssälen bis zum häuslichen Herd, vom Kunstmuseum bis zum Theater, von der Kanzel bis zum Konzertsaal tobten im 19. Jahrhundert lebhafte Debatten über Gefühle.
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