Wind in meinem Rücken: Ein Radsportleben von Paul Maunder
Wind in meinem Rücken: Ein Radsportleben von Paul Maunder
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Autor(en): Paul Maunder
Kneipe: Bloomsbury
Packungsmenge: 12 (Hardcover)
ISBN: 9781472948137 - Neu
224 mm x 155 mm x 25 mm
Publication: 17 July 2018Seiten: 272
Ein einsamer Radfahrer, der in einer wilden Landschaft verschwindet – mutig, frei, mit der Welt verbunden. Dieses Bild verkauft Fahrräder, Zeitschriften und Kleidung; ein romantisches Bild, nach dem alle Radfahrer streben. Denn Radfahren ist eine Aktivität, die eng mit der Landschaft verbunden ist. Das Fahrrad ermöglicht es uns, die Wildnis zu erkunden, sie zu erleben und rechtzeitig zum Abendessen zurückzukehren. Es ermöglicht uns auch, unsere nähere Umgebung zu erkunden.
Radfahren ist eine Aktivität, die die meisten von uns mit einer Geschwindigkeit ausüben, die viel Raum für Voyeurismus lässt. Wir blicken in Häuser und Geschäfte, Gärten und Bauernhöfe, Felder und Hecken. Was wir sehen, mag vertraut oder fremd sein, doch für den kreativen Geist ist es immer anregend. Doch – anders als beim Gehen oder Schwimmen – ist der Zusammenhang zwischen Radfahren und Kreativität erst bruchstückhaft erforscht.
Auf dem Fahrrad, wenn man Sehenswürdigkeiten – ob neu oder nicht, zufällig oder gezielt gesucht – erfährt, wirken die wiederholten körperlichen Bewegungen des Radfahrens anders auf den Geist als beim Gehen. Die Form einer langen Fahrt kann die Form eines Romans annehmen; die Atmosphäre, geprägt vom Wetter, den Hügeln und der körperlichen Anstrengung, kann den Ton eines Schriftstellers beeinflussen. Unsere Erinnerungen stehen im Dialog mit der Landschaft; wir erinnern uns an Fahrten durch die Landschaft, und die Landschaft prägt unser Denken. Und für den Schriftsteller Paul Maunder waren Radfahren und Kreativität schon immer eng miteinander verbunden.
In „The Wind on Your Back“ unternimmt Maunder eine Reise von den bevölkerungsreichsten Ballungszentren in die Wildnis. Er beginnt mit einer Radtour durch eine Großstadt, führt dann durch die Vororte, die Randgebiete am Stadtrand, dann in bewirtschaftetes und idyllisches Ackerland und darüber hinaus in die erhabenen Berge.
Er erforscht die Erfahrung und Geschichte des Radfahrens an diesen verschiedenen Orten und versucht zu verstehen, welche Rolle das Radfahren in seinem eigenen kreativen Leben sowie im Leben anderer Radfahrer-Künstler, Musiker, Fotografen, Schriftsteller und Maler gespielt hat. Vor dem Hintergrund der britischen Landschaft und unter Einbeziehung psycho- und humangeografischer Elemente versucht Maunder zu verstehen, wie die Außenwelt mit dem kreativen Geist interagiert und wie unsere Umgebung uns prägt.
