Von Stonehenge nach Mykene: Die Herausforderungen der archäologischen Interpretation (Debatten in der Archäologie) von John C. Barrett | Michael J. Boyd
Von Stonehenge nach Mykene: Die Herausforderungen der archäologischen Interpretation (Debatten in der Archäologie) von John C. Barrett | Michael J. Boyd
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Autor(en): John C. Barrett | Michael J. Boyd
Kneipe: Bloomsbury Academic
Packungsmenge: 0 (Hardcover)
ISBN: 9781474291897 - Neu
215 mm x 139 mm x 14 mm
Publication: 13 June 2019Seiten: 216
Dieses Buch untersucht, wie wir Archäologie im großen Maßstab verstehen können, indem wir die Behauptung aufgeben, materielle Überreste stünden für die Menschen und Institutionen, die sie hervorgebracht haben, oder genetische Veränderungen hätten irgendwie kulturellen Wandel verursacht. Unsere Herausforderung besteht darin, die Welten zu verstehen, die Großprojekte wie den Bau von Stonehenge oder Mykene ermöglichten. Die Radiokarbonrevolution machte die alte Ansicht, die Architektur von Mykene habe den Bau von Stonehenge beeinflusst, unhaltbar. Doch die neuere Nutzung von „Big Data“ und genetischen Geschichten hat die Archäologie zu einem Weltbild zurückgeführt, in dem „große Probleme“ „große Lösungen“ erfordern.
Die Autoren plädieren eindringlich für Bottom-up- statt Top-down-Lösungen und untersuchen, wie das Leben in den lokal und materiell unterschiedlichen Welten dieser Zeit möglich wurde. Indem wir betrachten, wie Menschen einst durch die Herstellung und Nutzung von Dingen, ihre Bewegung zwischen und die Besetzung von Orten sowie ihren Umgang mit den Toten Verbindungen untereinander knüpften, erfahren wir, welche Identitäten sich Menschen konstruierten. Für den Bau von Stonehenge war kein Architekt aus Mykene erforderlich, doch die Erbauer von Stonehenge und Mykene teilten die gegenseitige Anerkennung der Menschen und der Praktiken, die diese Monumente einst beherbergten.
