#MeToo und Literaturwissenschaft: Lesen, Schreiben und Lehren über sexuelle Gewalt und Vergewaltigungskultur von Hrsg. Holland & Hewett
#MeToo und Literaturwissenschaft: Lesen, Schreiben und Lehren über sexuelle Gewalt und Vergewaltigungskultur von Hrsg. Holland & Hewett
Nicht vorrätig
Verfügbarkeit für Abholungen konnte nicht geladen werden
Autor(en): Hrsg. Holland & Hewett
Kneipe: Bloomsbury Academic
Packungsmenge: 24 (Taschenbuch)
ISBN: 9781501372735 - Neu
211 mm x 142 mm x 30 mm
Publication: 21 October 2021Seiten: 432
Die Literatur hat schon immer eine Geschichte des Patriarchats, der sexuellen Gewalt und des Widerstands dokumentiert. Wissenschaftler nutzen Literatur seit einem halben Jahrhundert, um diese Gewalt und Herrschaft aufzudecken und zu kritisieren. Doch die anhaltende Wirkung von #MeToo nach dem Ausbruch 2017 verleiht diesen Themen neue Dringlichkeit und ein breiteres Bewusstsein. Gleichzeitig zeigt sie, wie die Vergewaltigungskultur unseren Alltag prägt. Dieser intersektionale Leitfaden hilft Lesern, Studierenden, Lehrenden und Wissenschaftlern, sich unserer Kultur der sexuellen Gewalt zu stellen und sie zu hinterfragen, indem sie sich ihr durch das Studium der Literatur stellen.
#MeToo und Literaturwissenschaft versammelt Essays zur Literatur von Ovid bis Carmen Maria Machado von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den USA und weltweit. Sie zeigen anschaulich, wie wir unsere Lese-, Lehr- und kritischen Praktiken nutzen können, um Vergewaltigungskultur und sexuelle Gewalt zu thematisieren. Das Buch untersucht zudem die Potenziale und Grenzen der #MeToo-Bewegung selbst und spricht über die produktive Nutzung sozialer Medien sowie die Stimmen, die die Bewegung bisher zum Schweigen gebracht hat. Indem es unterschiedliche Stimmen vereint, um der #MeToo-Bewegung zu ermöglichen, die Literaturwissenschaft neu zu gestalten, ist dieses Buch zugleich der Idee verpflichtet, dass die Art und Weise, wie wir über Literatur lesen und schreiben, einen echten Wandel in der Welt bewirken kann.
