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Shakespeares Gewalt inszenieren: Mein Stichwort zum Kampf: Häusliche Wut von Seth Duerr | Jared Kirby

Shakespeares Gewalt inszenieren: Mein Stichwort zum Kampf: Häusliche Wut von Seth Duerr | Jared Kirby

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Inszenierung von Shakespeares Gewalt: Mein Stichwort zum Kampf: Häusliche Wut

Autor(en): Seth Duerr | Jared Kirby
Pub: Geschichte von Feder und Schwert
Packungsmenge: 9 (Hardcover)
ISBN: 9781526762405 - Neu

247 mm x 177 mm x 25 mm

Publication: 29 September 2021

Seiten: 320

„My Cue to Fight“ ist das erste Buch seiner Art, das eine eingehende Untersuchung darüber bietet, wie der größte englischsprachige Dramatiker in seinen Werken nicht nur psychologische Brutalität, sondern auch physische Gewalt einsetzte. Es richtet sich ideal an Theaterregisseure, Kampfregisseure, Intimitätsberater und Schauspieler und bietet eine szenenweise technische Analyse der Kampfinszenierung während der Produktion dieser Stücke. Es richtet sich aber auch an Shakespeare-Enthusiasten, die mehr über das Blut, den Schweiß und die Eingeweide erfahren möchten, die sich direkt unter der Poesie verbergen.

Ein Autor setzt Gewalt, wie Gesang oder Tanz, in Momenten ein, in denen die Geschichte mehr als nur Worte erfordert. Doch die Auseinandersetzung mit der Inszenierung der Gewalt wird oft vernachlässigt oder ist völlig unnötig. Beides trennt das Publikum von der Geschichte und macht das ganze Projekt zunichte. Die Lösung liegt darin, Gewalt auf die gleiche Weise zu behandeln wie Szenenarbeit. Diese Stücke sind keine blumigen Gedichte, die im Klassenzimmer gemurmelt oder in Rüschenkostümen theatralisch vorgetragen werden sollen. „Vergewaltigung“ und „Mordwut“, das „Zerlegen“ eines Menschen als Götterspeise oder der Kampf, bis einem das Fleisch aus den Knochen gehackt wird, haben nichts Leichtes oder Leichtes an sich. Erschwerend kommt hinzu, dass Regieanweisungen oft unklar und manchmal sogar völlig fehlen. Moderne Texte enthalten typischerweise klare Anweisungen, wenn Gewalt im Geschehen vorkommt, doch Theaterstücke sahen vor vier Jahrhunderten ganz anders aus. Solche Bezeichnungen waren in elisabethanischen und jakobinischen Drucken selten und inkonsistent. Die von uns untersuchte potenzielle Gewalt ist nicht für alle Produktionen und Szenenpartner geeignet. Wir wollen Fragen stellen und inspirieren, statt pauschale Lösungen zu bieten. Schauspieler, Regisseure, Kampfregisseure und Intimitätsberater müssen zusammenarbeiten, um die Geschichte des Dramatikers in ihrer Produktion optimal dem Publikum zu vermitteln.

Band Eins: Domestic Fury verfolgt die im Vereinigten Königreich angesiedelten Werke, in denen es hauptsächlich um zivile Unruhen und Kriege zwischen den Plantagenets und Tudors geht, sowie die Werke in den benachbarten Königreichen Frankreich, Dänemark und Österreich.

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