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Die Rückkehr der Toten von Claude Lecouteux (TXS)

Die Rückkehr der Toten von Claude Lecouteux (TXS)

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Die Rückkehr der Toten

Autor(en): Claude Lecouteux
Kneipe: Innere Traditionen
Packungsmenge: 24 (Taschenbuch)
ISBN: 9781594773181 - Neu

228 mm x 152 mm x 20 mm

Publication: 24 July 2009

Seiten: 288

Wie die Geistergeschichten heidnischer Zeiten die nahtlose Verbindung zwischen der Welt der Lebenden und dem Jenseits offenbaren

Zeigt, wie das mittelalterliche Christentum den eher körperlichen Geist, der in heidnischen Kulturen anzutreffen war, in die körperlose Form verwandelte, die wir heute kennen.

Erklärt, wie die zurückkehrenden Toten einst entweder als Unruhestifter oder als Garanten der sozialen Ordnung angesehen wurden

Die undurchdringliche Grenze, die die moderne Welt zwischen der Welt der Lebenden und dem Jenseits sieht, war für unsere Vorfahren nicht sichtbar. Die Toten konnten – und taten es auch – nach Belieben hin und her wechseln. Der heidnische Geist kannte keine Angst vor dem Tod, doch einige Tote waren durchaus zu fürchten: diejenigen, die nicht friedlich ins Jenseits gingen, sondern auf dieser Seite blieben, um ein ihnen widerfahrenes Unrecht wiedergutzumachen oder sicherzustellen, dass das von den Vorfahren erlassene Gesetz eingehalten wurde. Doch diese Toten waren weit entfernt von dem amorphen Ektoplasma, das in modernen Geistergeschichten vorkommt. Diese früheren Besucher aus dem Jenseits – bekannt als Wiedergänger – schliefen, aßen und kämpften wie Menschen, selbst wenn sie, wie Klaufi aus der Svarfdaela-Saga, ihre Köpfe in den Armen trugen.

Wiedergänger waren Teil des Ahnenkults, der in der heidnischen Welt weit verbreitet war und noch heute in indigenen Kulturen wie den Fang und Kota in Äquatorialafrika praktiziert wird. Die Kirche, die diesen familiären Glauben durch ihren eigenen ersetzen wollte, inszenierte die Verwandlung des körperlichen Wiedergängers in den körperlosen Geist der Neuzeit, der dann leicht als Einbildung oder Teufelswerk abgetan werden konnte. Das geweihte Gelände des Kirchenfriedhofs ersetzte die Grabhügel auf dem Familienbauernhof, wo die Vorfahren als integraler Bestandteil der Gemeinschaft verblieben. Ironischerweise hat diese Verbannung auf den formellen Friedhof zum großen Verlust des Heiligen beigetragen, der die moderne Welt kennzeichnet.

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