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Inmitten einer kriegerischen Welt: Amerikanische Außenbeziehungen, 1775-1815 von Robert W. Smith

Inmitten einer kriegerischen Welt: Amerikanische Außenbeziehungen, 1775-1815 von Robert W. Smith

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Inmitten einer kriegerischen Welt: Amerikanische Außenbeziehungen, 1775-1815

Autor(en): Robert W. Smith
Pub: Potomac Books
Packungsmenge: 0 (Taschenbuch)
ISBN: 9781597975223 - Neu

228 mm x 152 mm x 19 mm

Publication: 1 August 2012

Seiten: 240

Die Zeit zwischen 1775 und 1815 könnte als die „kritische Phase“ der amerikanischen Außenbeziehungen bezeichnet werden. Zu keinem Zeitpunkt in der amerikanischen Geschichte war die Existenz der Republik physisch so gefährdet. Außenpolitische Fragen dominierten das amerikanische öffentliche Leben wie nie zuvor vor dem Zweiten Weltkrieg. Von der Amerikanischen Revolution bis zum Krieg von 1812 waren die Vereinigten Staaten eine kleine Macht, die sich untereinander und mit den Vereinigten Staaten feindlich gesinnten Großmächten gegenüberstand. Darüber hinaus war diese Ära geprägt von zwei großen Revolutionen, die die atlantische Welt neu formten. Die Herausforderung für amerikanische Diplomaten und Außenpolitiker bestand darin, die Vereinigten Staaten sowohl als unabhängige Nation als auch als Republik in einem ausgesprochen ungleichen Wettbewerb mit den Großmächten zu erhalten.

Laut Robert W. Smith stand die Frage der amerikanischen Macht im Mittelpunkt der Unabhängigkeitsdebatte. Die Radikalen glaubten, der amerikanische Geist und Markt seien ausreichend, und befürworteten eine schnelle Unabhängigkeit und eine offensive Förderung neutraler Rechte. Die Gemäßigten zweifelten an der amerikanischen Macht und neigten dazu, langsam und nur mit der Zusicherung französischer Unterstützung vorzugehen. Am Ende der Amerikanischen Revolution hatten die Gemäßigten die Debatte gewonnen. Doch ihr Sieg verdeckte die Mängel der Konföderation, bis die diplomatischen Demütigungen der 1780er Jahre die Vereinigten Staaten zwangen, eine Regierung zu bilden, die die amerikanische Wirtschafts- und Militärmacht angemessen nutzen konnte. Die Debatte über die Macht der Vereinigten Staaten, eine feindliche Welt neu zu gestalten, ist heute so zentral wie 1776.

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