Die Morgendämmerung der Drohne: Von den Hinterzimmerjungs des Ersten Weltkriegs von Mills, Steve
Die Morgendämmerung der Drohne: Von den Hinterzimmerjungs des Ersten Weltkriegs von Mills, Steve
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Autor(en): Mills, Steve
Kneipe: Casemate
Packungsmenge: 22 (Hardcover)
ISBN: 9781612007892 - Neu
228 mm x 158 mm x 25 mm
Publication: 27 December 2019Seiten: 336
In den dunklen Tagen des Ersten Weltkriegs, als Flugmaschinen, Funk und Elektronik noch in den Kinderschuhen steckten, erhoben sich die ersten ferngesteuerten Versuchsflugzeuge in die Lüfte, und unbemannte, funkgesteuerte, 12 Meter lange Hochgeschwindigkeits-Motortorpedoboote durchpflügten die Meere vor Großbritannien. Diese vom Royal Flying Corps der britischen Armee und der Royal Navy entwickelten Waffenprototypen gingen von einer frühen Form des Fernsehens aus, die Prof. A. M. Low vor dem Krieg vorgeführt hatte. Die Fernsteuerungssysteme für diese Flugzeuge und Boote wurden bei den von Prof. Low geleiteten RFC Secret Experimental Works erfunden, die Teil der Organisation der „Back-Room Boys“ der Abteilung für Munitionserfindungen waren. Diese kühnen Projekte von Low und seinen Zeitgenossen führten in den 1930er Jahren zu Hunderten von ferngesteuerten Queen-Bee-Luftzielen und somit zu all den Maschinen, die wir heute „Drohnen“ nennen.
Das Leben von Archibald Low und vielen seiner Zeitgenossen begann lange vor dem Ersten Weltkrieg und reichte, wenn man das Glück hatte, weit darüber hinaus. Es war ebenso außergewöhnlich wie die Zeit, die sie durchlebten. Sie erlebten viele Aufbrüche, den Beginn des Öl- und Kunststoffzeitalters und der häuslichen Elektrizität. Sie erlebten enorme soziale Verbesserungen und die Ablösung des Arbeitspferdes durch den motorisierten Verkehr. Sie waren bei den ersten spektakulären Flügen dabei und erlebten mithilfe eben jener Technologien, die die Entwicklung von Drohnen ermöglicht hatten, wie sich die Luftfahrt vom Prekären zum Alltag entwickelte. Es ist erstaunlich, dass die Ursprünge der ersten Drohnen in Großbritannien nicht allgemein bekannt sind und die Errungenschaften dieser unkonventionellen Erfinder nicht gewürdigt werden.
