Zwanzig Jahre MAKE Magazine: Zurück in die Zukunft der Frauenkunst von Maria Walsh und Mo Throp
Zwanzig Jahre MAKE Magazine: Zurück in die Zukunft der Frauenkunst von Maria Walsh und Mo Throp
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Autor(en): Maria Walsh und Mo Throp
Kneipe: IB Tauris
Packungsmenge: 0 (Taschenbuch)
ISBN: 9781780767581 - Neu
240 mm x 172 mm x 22 mm
Publication: 30 August 2015Seiten: 280
In den 1970er Jahren war die Einbeziehung des Begriffs „Frauen“ in die Kunst ein kraftvoller politischer Akt. Angetrieben von der Dynamik der Frauenbefreiungsbewegung begannen Künstlerinnen, Kunsthistorikerinnen, Kritikerinnen und Kuratorinnen, die weibliche Kunstpraxis im Unterschied zu der der Männer zu erforschen und ihre Unsichtbarkeit in der etablierten Kunstwelt und im historischen Kanon zu hinterfragen. In den 1980er Jahren setzten sie ihre kreative Kritik an der Darstellung weiblicher Sexualität fort, und in den 1990er Jahren begannen einige, sich der „postfeministischen“ Idee von Differenz und der Darstellung von Geschlecht zu öffnen. Während dieser entscheidenden Zeit bot das MAKE-Magazin Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Kunstschaffenden eine einzigartige Plattform für die kritische Auseinandersetzung mit Frauenkunst. Obwohl die Notwendigkeit, über „Frauenkunst“ zu sprechen, Anfang der 2000er Jahre etwas an politischer Dringlichkeit zu verlieren schien, setzen sich viele Künstlerinnen, Kunsthistorikerinnen und Kunststudierende nun wieder explizit mit feministischen Kunstgeschichten und Kunstpraktiken als möglichen Modellen und Präzedenzfällen für Widerstand auseinander. Jetzt ist es an der Zeit, die Vergangenheit noch einmal zu betrachten, um die Energie der Gegenwart zu verstehen und zu aktivieren. Diese beispiellose Anthologie mit Material aus dem MAKE-Archiv vereint die Werke bedeutender Schriftstellerinnen wie Griselda Pollock und Marina Warner über berühmte Künstlerinnen wie Helen Chadwick, Sarah Lucas und The Guerrilla Girls und ermöglicht es uns, die Herkunft und Verbindungen zwischen damals und heute nachzuvollziehen.
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