Rasse und Macht in Britisch-Indien: Anglo-Inder, Klasse und Identität im 19. Jahrhundert von Valerie Anderson
Rasse und Macht in Britisch-Indien: Anglo-Inder, Klasse und Identität im 19. Jahrhundert von Valerie Anderson
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Autor(en): Valerie Anderson
Kneipe: IB Tauris
Packungsmenge: 0 (Hardcover)
ISBN: 9781780768793 - Neu
215 mm x 139 mm x 20 mm
Publication: 9 June 2015Seiten: 344
Im 19. Jahrhundert herrschten die Briten bereits seit über hundert Jahren über Indien und hatten ihre Macht über den Subkontinent gefestigt. Bis 1858, als Königin Victoria nach dem Indischen Aufstand die Souveränität übernahm, wurde das Land von der East India Company regiert – einer Hybride aus staatlichen und kommerziellen Unternehmen, die Edmund Burke Ende des 18. Jahrhunderts scharf und eloquent als inhärent unmoralisch und gefährlich anprangerte. Dieses Buch versucht, über Gesetze und Zeremonien hinauszugehen und die Realität der Interaktionen zwischen Herrschern und Beherrschten auf lokaler Ebene aufzuzeigen. Es untersucht eines der interessantesten Phänomene Britisch-Indiens – die „Eurasier“. Die Abenteurer der frühen Jahre der indischen Besatzung kamen allein und schufen, indem sie „einheimische“ Mätressen und Ehefrauen mitnahmen, eine Rasse von Verwaltern, die sowohl für die einheimische Bevölkerung als auch für die britische herrschende Klasse „anders“ waren. Dieses anglo-indische Volk lebte in der Zone zwischen den Kolonisatoren und den Kolonisierten, und seine Geschichte stellt eine wunderbar reichhaltige Quelle für das Verständnis der indischen Sozialgeschichte, Rasse und kolonialen Hegemonie dar.
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