Launched Into Eternity: Crime & Punishment, Hitmen & Hangmen (Schottland) von David Leslie
Launched Into Eternity: Crime & Punishment, Hitmen & Hangmen (Schottland) von David Leslie
Nicht vorrätig
Verfügbarkeit für Abholungen konnte nicht geladen werden
Autor(en): David Leslie
Kneipe: Schwarz & Weiß
Packungsmenge: 22 (Taschenbuch)
ISBN: 9781785301377 - Neu
233 mm x 154 mm x 25 mm
Publication: 11 October 2017Seiten: 384
„Launched Into Eternity“ ist ein faszinierender Bericht über Verbrechen und öffentliche Bestrafung in Schottland; von blutigen Wikingerstrafen bis hin zu Robert Smiths fünf Minuten Ruhm im Jahr 1868. Bis dahin, als Hinrichtungen innerhalb der Gefängnismauern durchgeführt wurden, war dies ein öffentliches Spektakel, ein tragisches öffentliches Theater, das riesige Menschenmengen anzog, die gespannt darauf warteten, das neueste Opfer in die Ewigkeit zu entlassen. An einem verregneten Dienstag im Mai 1868 versammelten sich die Einwohner von Dumfries vor dem Stadtgefängnis, um die mitleiderregende Gestalt des Teenagers Robert Smith zu sehen, der wegen der entsetzlichen Vergewaltigung und Ermordung eines neunjährigen Mädchens zum Tode durch den Strang verurteilt wurde. Augenblicke später zog der Henker einen Bolzen heraus, und Smith stürzte und kämpfte qualvoll um sein Leben. Zeitungen berichteten, er sei in die Ewigkeit entlassen worden. An diesem Tag wurde Geschichte geschrieben, und Smith spielte die Hauptrolle bei der letzten öffentlichen Hinrichtung in Schottland. In den tausend Jahren zuvor erlitten viele das gleiche Schicksal wie William Wallace im Jahr 1305. Er wurde gehängt und bei lebendigem Leib abgeschlachtet; eine Strafe, die noch 1820 von drei Schotten verhängt wurde, radikalen Anhängern, die einfach nur eine gerechtere Behandlung der Unterdrückten forderten. Doch auch wenn ihr Tod grausam war, erzählt „Launched Into Eternity“ von Frauen, die von neidischen Nachbarn als Hexen verunglimpft wurden, die lebendig verbrannt, öffentlich ertränkt, Ohren und Nasen abgeschnitten wurden und von einer Vielzahl anderer tragischer Fälle, in denen die Gerechtigkeit der damaligen Zeit auf brutalste Weise geübt wurde. Das Ausmaß davon wird daran deutlich, dass Richter im Jahr 1800 die Befugnis hatten, für mehr als 200 Vergehen die Todesstrafe zu verhängen, darunter so triviale wie das Herumstöbern in einem Kaninchenbau, der Diebstahl eines Schillings, Betteln, Wilderei, Taschendiebstahl, das Zusammensein mit Zigeunern und der Diebstahl eines Pferdes, Schafs oder einer Ziege. Die Zeiten haben sich zweifellos zum Besseren gewendet, doch die Schatten unserer Vergangenheit bieten einen faszinierenden Einblick in die Brutalität des Lebens und die Strafen der Vergangenheit.
Vollständige Details anzeigen