Die Pflegekrise: Was waren ihre Ursachen und wie können wir sie beenden? von Dowling, Emma
Die Pflegekrise: Was waren ihre Ursachen und wie können wir sie beenden? von Dowling, Emma
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Autor(en): Dowling, Emma
Kneipe: Verso
Packungsmenge: 18 (Hardcover)
ISBN: 9781786630346 - Neu
217 mm x 146 mm x 21 mm
Publication: 26 January 2021Seiten: 256
Eine Betrachtung der globalen Wirtschaftskrise aus der Perspektive der Pflege
Die Wertschätzung von Pflege und Pflegearbeit bedeutet nicht einfach, Pflegearbeit einen höheren monetären Wert beizumessen. Um wirklich etwas zu verändern, müssen wir weiter gehen.
In diesem bahnbrechenden Buch zeichnet Emma Dowling die Vielschichtigkeit der Pflege in der modernen Welt nach – von den Mantras der Selbstfürsorge und ihren Aussagen über unsere Ängste bis hin zum Zustand des Sozialfürsorgesystems. Sie untersucht die Machtverhältnisse, die Profitabilität und Pflege auf vielfältige Weise gegeneinander ausspielen, und enthüllt die verheerenden Auswirkungen von Finanzialisierung und Sparmaßnahmen.
Während die Welt scheinbar gleichgültiger wird, werden die Forderungen nach mehr Mitgefühl und Empathie – kurz gesagt: mehr Fürsorge – immer lauter. Die Fürsorgekrise stellt die Vorstellung in Frage, dass die Menschen jemals aufgehört haben, sich füreinander zu interessieren, aber auch, dass die tiefen und vielschichtigen Krisen unserer Zeit durch eine einfache (Wieder-)Vermittelung der Tugenden der Empathie gelöst werden können. Eine einfache Lösung gibt es nicht.
Die Pflegekrise untersucht, wie die fortwährende Abwälzung der Pflegekosten auf unter- und unbezahlte Bereiche der Gesellschaft dazu führt, dass diese Kosten mit der Kommerzialisierung, Vermarktung und Finanzialisierung zusammenwirken und das Chaos verursachen, in dem wir leben. Die Pflegekrise zeichnet die aktuellen Experimente mit kurzfristigen Lösungen für die Pflegekrise in Großbritannien vor dem Hintergrund der Sparmaßnahmen nach. Sie bildet die Ökonomie der Vernachlässigung ab und wirft die Frage auf: Wem wird Pflege zuteil? Und was würde es bedeuten, Pflege wirklich wertzuschätzen?
