Vergewaltigung: Von Lucretia bis #MeToo von Sanyal, Mithu
Vergewaltigung: Von Lucretia bis #MeToo von Sanyal, Mithu
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Autor(en): Sanyal, Mithu
Kneipe: Verso
Packungsmenge: 14 (Hardcover)
ISBN: 9781786637505 - Neu
217 mm x 147 mm x 24 mm
Publication: 14 May 2019Seiten: 256
Ein mutiger, ehrlicher und unerschrockener Blick auf die Art und Weise, wie wir über Vergewaltigung sprechen und denken
Dank Title-IX-Fällen, #MeToo und #Times Up scheint das Thema Vergewaltigung ständig in den Nachrichten zu sein. Doch unser Denken zu diesem Thema hat eine lange Geschichte, die die Kulturkritikerin Mithu Sanyal elegant rekonstruiert. Sie erzählt eine Geschichte, die von Lucretia – deren legendäre Vergewaltigung und Selbstmord den letzten römischen König zu Fall brachte – bis hin zur zweiten Welle des Feminismus, Tarzan und Roman Polanski reicht.
Sanyal zeigt, dass unser Verständnis von Vergewaltigung über die Jahrhunderte hinweg bemerkenswert (und besorgniserregend) einheitlich geblieben ist, obwohl sich die Welt bis zur Unkenntlichkeit verändert hat. Es ist höchste Zeit für eine neue und fundierte Debatte über sexuelle Gewalt, sexuelle Grenzen und Einwilligung.
Mithu Sanyal zeigt, dass unser Verständnis von Vergewaltigung eng mit unserem Verständnis von Sex, Sexualität und Geschlecht verknüpft ist. Warum erwarten wir, dass Opfer irreparabel geschädigt werden? Warum denken wir bei Vergewaltigern eher an Fremde als an Onkel, Ehemänner, Priester oder Freunde? Und wie sollte „Gerechtigkeit“ im Zeitalter von #MeToo aussehen?
„Rape: From Lucretia to #MeToo“ untersucht die Rolle der Rasse und das immer wiederkehrende Bild des schwarzen Vergewaltigers, die Auslassung männlicher Opfer und was wir meinen, wenn wir von „Rape Culture“ sprechen. Sanyal stellt sich jeder gängigen Meinung zum Thema Vergewaltigung und diskutiert mit Liberalen, Konservativen und Feministinnen gleichermaßen.
