Totengräber: Der letzte Winter der Weimarer Republik von Rüdiger Barth und Hauke Friederichs
Totengräber: Der letzte Winter der Weimarer Republik von Rüdiger Barth und Hauke Friederichs
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Autor(en): Rüdiger Barth & Hauke Friederichs
Pub: Profil
Packungsmenge: 10 (Hardcover)
ISBN: 9781788160728 - Neu
233 mm x 152 mm x 28 mm
Publication: 2019Seiten: 400
November 1932. Die deutsche Wirtschaft liegt am Boden, und zwischen den politischen Lagern toben Straßenschlachten. Die Weimarer Republik liegt im Sterben. Ihr greisenhafter Präsident Paul von Hindenburg schwebt über dem Getümmel und geistert unergründlich durch die Säle des Reichstags. Im Verborgenen ringen vermeintliche Retter der Nation um die Macht.
Die großen Rivalen sind die Kanzler Franz von Papen und Kurt von Schleicher. Beide sind durch die allzu offensichtlichen Misserfolge der Republik angeschlagen. Jeder glaubt, dem anderen einen Schritt voraus sein zu können, indem er die immer beliebter werdenden Nationalsozialisten einspannt – und gleichzeitig deren beunruhigendste Elemente im Zaum hält. Adolf Hitler hat seine eigenen Ideen. Doch wenn er seinen rebellischen Fußsoldaten keine Disziplin auferlegen kann, wenn er nicht einmal ihre Wutausbrüche kontrollieren kann, welche Chance hat er dann, die Macht zu ergreifen?
In „Der letzte Winter der Weimarer Republik“ greifen Barth und Friedrichs auf eine Vielzahl von Primärquellen zurück, um die letzten Tage der Weimarer Republik in eindringlichen, kaleidoskopischen Details darzustellen. Trotz seiner prekären Lage war Deutschland keineswegs dazu verdammt, in den Abgrund zu stürzen. Die Lektion seines endgültigen Abstiegs ist ebenso schrecklich wie aktuell.
