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Gainsboroughs Cottage-Türen: Ein Einblick in das letzte Jahrzehnt des Künstlers von Hugh Belsey

Gainsboroughs Cottage-Türen: Ein Einblick in das letzte Jahrzehnt des Künstlers von Hugh Belsey

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Gainsboroughs Cottage Doors: Ein Einblick in das letzte Jahrzehnt des Künstlers

Autor(en): Hugh Belsey
Pub: Paul Holberton
Packungsmenge: 16 (Taschenbuch)
ISBN: 9781907372506 - Neu

260 mm x 215 mm x 15 mm

Publication: 15 March 2020

Seiten: 128

Inspiriert von der kürzlich erfolgten Entdeckung einer dritten eigenhändigen Version von Gainsboroughs Meisterwerk „The Cottage Door“ untersucht dieses Buch die Bedeutung der vielfältigen Entwurfsversionen, die der Künstler in den 1780er Jahren schuf. Es zeigt, dass Gainsboroughs Werk ohne den Druck, seine Werke jährlich in der Akademie auszustellen, und ohne die vielen Modelle, die auf ihre fertigen Porträts warteten, persönlicher und nachdenklicher wurde. Diese Studie der letzten Schaffensphase des Künstlers ist eine völlig neue Interpretation nicht nur von „The Cottage Door“, sondern auch anderer Schlüsselwerke wie „Mrs. Sheridan“ und „Diana und Acteon“. Gainsboroughs Schaffen veränderte sich um 1780. Er wurde rastlos und wollte seine Landschaftsmalerei effektiver fördern. Er begann, Küstenszenen zu malen, wobei er eine innovative Maltechnik zur Darstellung des Wassers verwendete, und begann mit einer Reihe „phantasievoller“ Bilder, die ihn als Nachfolger der altmeisterlichen Tradition positionierten. Er war nie glücklich mit den Zwängen der Royal Academy und widersprach den diktatorischen Ansichten ihres Präsidenten Sir Joshua Reynolds. Sein Abschied von der Akademie ermöglichte es ihm endlich, seinen Wünschen nachzugehen. Er wandte sich Porträtkompositionen zu, die er über Jahre entwickelt und verfeinert hatte. Mit subtilen Änderungen konnten sie für eine Vielzahl von Modellen geeignet gemacht werden. Die Subtilität seiner geübten Beobachtung ließ sich in standardisierten Ganzkörpergemälden weniger gut umsetzen, und in diesen Porträts griff er manchmal auf rhetorische Gesten zurück, die den genau beobachteten Ähnlichkeiten seiner besten Porträts widersprachen. Die Grenze zwischen „phantasievollen“ Bildern und Porträts verschwimmt, und die Kategorisierung einiger dieser Gemälde ändert sich, während sie auf der Staffelei stehen. Da ihm die Komposition stets schwerfiel, griff er, anstatt etwas Neues zu beginnen, oft auf frühere Entwürfe zurück, die ihm gefallen hatten. Er malte sie erneut und nahm leichte Änderungen in Ton und Akzent vor, die Konzept und Intention des Entwurfs radikal veränderten. Die Themen einiger seiner späten Gemälde tendieren ins Autobiografische und zeigen eine gewisse Kluft zwischen ihm und seiner Familie.

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