Unsichtbar – Großbritanniens migrantische Sexarbeiterinnen von Hsiao-Hung Pai
Unsichtbar – Großbritanniens migrantische Sexarbeiterinnen von Hsiao-Hung Pai
30 auf Lager
Verfügbarkeit für Abholungen konnte nicht geladen werden
Autor(en): Hsiao-Hung Pai
Pub: Westbourne Press
Packungsmenge: 8 (Taschenbuch)
ISBN: 9781908906069 - Neu
0 mm x 0 mm x 0 mm
Publication: 2013Seiten: 352
Das ist investigativer Journalismus vom Feinsten. Furchtlos, gewissenhaft und mitfühlend ist „Invisible“ eine schockierende Enthüllung der britischen Schattenwelt der Sexsklavinnen. James Brabazon, Autor von „My Friend the Mercenary“
„Pai hat es wieder getan. Sie ermittelte verdeckt, roch den Hauch der Gewalt und filmte die Unterwelt der Zuhälter und Bordellbesitzerinnen. … Hsiao-Hung räumt mit dem Mythos auf, dass Sexarbeit für Migrantinnen eine freie Entscheidung sei.“: Lydia Cacho, Autorin von Slavery Inc.
Ming und Beata sprechen weder dieselbe Sprache noch haben denselben kulturellen Hintergrund, doch ihre Geschichten ähneln sich bemerkenswert. Beide sind alleinerziehende Mütter in ihren Dreißigern und kamen auf der Suche nach einem neuen Leben nach Großbritannien: Ming aus China und Beata aus Polen. Keine von beiden hätte gedacht, dass ihre Reise in einem britischen Bordell enden würde.
In dieser erschreckenden Enthüllungsgeschichte arbeitet die investigative Journalistin Hsiao-Hung Pai verdeckt als Haushälterin in einem Bordell und enthüllt die schreckliche Realität des britischen Sexhandels. Die Arbeiterinnen sind gefangen und kontrolliert: Der Mangel an Freiheit, unter dem diese unsichtbare Schicht der Gesellschaft leidet, ist schockierend und skandalös zugleich und steht im Widerspruch zur Vorstellung eines modernen Großbritanniens im 21. Jahrhundert.
Ein abendfüllender Dokumentarfilm, der auf „Invisible“ basiert und von Nick Broomfield gedreht wurde, wurde im September 2013 erstmals im Vereinigten Königreich auf Channel 4 gezeigt.
Hsiao-Hung Pai ist eine renommierte Journalistin, deren Bericht über die Tragödie in der Morecambe Bay für den Guardian in den Film „Ghosts“ einfloss. Ihr Buch über chinesische Einwanderer ohne Aufenthaltspapiere in Großbritannien, „Chinese Whispers“, stand auf der Shortlist für den George-Orwell-Preis.
