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Berliner Meisterwerke in Amerika: Gemälde, Politik und die Monuments Men von Bell & Nelson

Berliner Meisterwerke in Amerika: Gemälde, Politik und die Monuments Men von Bell & Nelson

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Berliner Meisterwerke in Amerika: Gemälde, Politik und die Monuments Men

Autor(en): Bell & Nelson
Kneipe: Giles / Cincinnati Art Museum
Packungsmenge: 8 (Hardcover)
ISBN: 9781911282631 - Neu

241 mm x 195 mm x 27 mm

Publication: 21 July 2020

Seiten: 224

Als die Alliierten im April 1945 in Deutschland einmarschierten, entdeckte General Pattons Dritte Armee die Sammlungen der Berliner Museen, die in einem 640 Meter tiefen Salzbergwerk versteckt waren. Die Sammlungen wurden der Obhut der „Monuments Men“ übergeben und an den Wiesbaden Central Collecting Point unter der Leitung von Captain Walter I. Farmer aus Cincinnati überstellt. Im November 1945 ordnete die US-Militärregierung in Deutschland an, 202 „Kunstwerke von größter Bedeutung“ aus deutschen öffentlichen Sammlungen zur sicheren Aufbewahrung nach Washington zu schicken. Nach zweijähriger Lagerung wurden sie 1948 in der National Gallery of Art ausgestellt, bevor sie auf eine Blitztournee durch 13 US-Städte geschickt wurden.
„Die Berliner Meisterwerke in Amerika: Gemälde, Politik und die Monuments Men“ erzählt die Geschichte, wie und warum einige der berühmtesten Kunstwerke der Welt in der ersten Blockbuster-Ausstellung der USA tourten. Dieser umfassend illustrierte Band untersucht erstmals die gesamte Reise der „202“ und ihre historisch-politischen Implikationen – von den Salzminen über das Wiesbadener CCP bis hin zu ihrer sensationellen Tournee und Rückkehr in ein völlig verändertes Deutschland zu Beginn des Kalten Krieges. Er bietet Einblicke in den Protest Farmers und seiner Mitstreiter der Monuments Men gegen die Überführung, das „Wiesbadener Manifest“, die Logistik der US-Tournee und die Reaktionen der Bevölkerung auf die beispiellose Ausstellung im Nachkriegsamerika. Eingerahmt wird diese Geschichte durch Essays über das Schicksal von Kunstwerken im nationalsozialistischen Deutschland und während des Krieges sowie über die Bedeutung moderner Bemühungen zur Erforschung der Eigentumsgeschichte von Kunstwerken. Ergänzt werden die Essays durch einen Ausstellungskatalog, Interviews mit den Menschen, die Walter Farmer in seinem späteren Leben am nächsten standen, und eine vollständige illustrierte Checkliste der „202“.
„The Berlin Masterpieces in America“ ist ein bedeutender Beitrag zum wachsenden Interesse an einer Neubewertung der Politik, Kunst als politische Propaganda zu missbrauchen, und zu den anhaltenden Problemen der Provenienz und Restitution.

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